AccessibleIndonesia erkundet neue Ziele: Bira in Südsulawesi

AccessibleIndonesia erkundet neue Ziele: Bira in Südsulawesi

Bira, Mai 2017

Der südöstliche Zipfel von Südsulawesi ist für seine weissen Sandstrände und für traditionellen Bootsbau berühmt. Wir haben Bira besucht, um seine Möglichkeiten für Gäste mit Behinderung, insbesondere Rollstuhlfahrer, zu erkunden.

Es dauert etwa 4 Stunden, um mit dem Auto von Makassar nach Bira zu kommen, und etwas länger, wenn wir es ruhig angehen lassen, um die Landschaft zwischen Meer und Bergen gebührend zu bewundern.

 

Weisser Strand in Bira. Photo: AI

Reispflanzen in Jeneponto. Photo: AI

Tanah Beru ist ein Mittelpunkt des traditionellen Indonesischen Bootbaus. Früher wurden an den weissen Stränden die weltbekannten Pinisi Schoner gebaut; heutzutage sind es Frachtschiffe aus Holz und Charterschiffe für die Tourismusindustrie.

Der Strand an der Westküste des Kaps von Bira ist besonders an Wochenenden von lokalen Gästen gut besucht. Es gibt zahlreiche Pensionen, allerdings sind fast alle im Stile der traditionellen Pfahlhäuser angelegt, mit Zimmern, die über Holzleitern zu erreichen sind und daher gänzlich ungeeignet für Rollstuhlbenutzer.

Auf der anderen Seite des Kaps, abgeschieden zwischen Klippen und dem Meer, liegt das Fischerdorf Panrangluhu unter hohen Palmen. Ein kleines Hotel direkt am Strand bietet Ferienhäuser, die zwar auch ganz und gar nicht rollstuhlgerecht sind, die man aber dennoch mit Improvisation zugänglich gestalten kann.

Was tun in Bira? Geniessen Sie die weissen Strände fernab von den Zentren des Tourismus, probieren Sie frische Kokosnussmilch direkt vom Baum und köstliche Fischgerichte, so wie sie von den Menschen hier zubereitet werden. Treffen Sie die Bootsbauer in ihren Werkstätten am Strand, die Frauen, die unter den Pfahlhäusern weben, die Kinder, die in den Wellen spielen, Fischer und Seegrassfarmer. Ein kaltes Bier am Abend in einer kleinen Bar, und eine sternklare ruhige Nacht.